30 Jahre Altenberger Hof – Teil 1: die Vorgeschichte

Unglaublich aber war – das Bürgerzentrum Nippes gibt es schon seit 30 Jahren im Altenberger Hof – Zeit sich einmal mit der Geschichte zu befassen. Das Stadtteilarchiv Nippes bereitet jeden Monat einen neuen Beitrag vor.

Teil 1: die Vorgeschichte

Bildunterschrift: Altenberger Hof ca 1985, Innen, Blick auf das Tor; Copyright: Archiv für Stadtteilgeschichte Köln-Nippes e.V.

Der Altenberger Hof ist der älteste dokumentierte Siedlungspunkt in Nippes. Durch seine Höhenlage war er sicher vor Hochwasser. Das konnten schon die Römer durch Vermessung sicher feststellen. Bei Bauarbeiten in den 1990-er Jahren wurden Reste einer Villa Rustica gefunden.

Die erste urkundliche Erwähnung war 1199 in einer Schenkungsurkunde an das Stift St Kunibert, dem Ländereien in „Mowinheim“ übereignet wurden.

1453 wurde der Hof an die Abtei Altenberg verkauft, die Höfe wurden zu der Zeit nach dem Eigentümer benannt, der Name hat sich in diesem Fall bis heute gehalten.

Das Herrenhaus war bis in die 1950-er Jahre ein Wohnhaus. Dort wo sich heute die Gastronomie befindet, war eine Sanitätsfirma ansässig.

Der Altbesitzer wollte das Gehöft verfallen lassen um hier Wohnbebauung zu errichten. Es dauerte 10 Jahre bis zu einer Einigung über den Verkaufspreis, in 1980-ern wurde der Hof von der Stadt Köln gekauft.

In der heutigen Scheune befand sich bis 1999 ein Biergarten.

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